Mindset zum Lernen – Wie man lernen automatisiert – Lernroutine Part 1

Bevor es richtig los geht:

In meinem Blog versuche ich regelmäßig guten Inhalt zusammenzustellen, mit dem du wirklich etwas anfangen kannst! Zusätzlich schreibe ich auch regelmäßig in meinem Newsletter, den du über dieses Formular bestellen kannst. Also trage dich ein und bleibe am Ball:

 

Aber hier zum eigentlichen Text:

Lernroutinen haben sich mittlerweile fest integriert in meinem Tagesablauf und ich merke mehr und mehr, dass auch andere Leute diese integrieren. Es wird viel geschrieben im Bereich Self-Help, Persönlichkeitsentwicklung oder wie auch immer man das nennen möchte. Viele wollen effektiver und besser werden mit dem was sie machen. Dafür gibt es unzählige Blogs, Magazine, Podcasts und Apps um die Produktivität zu verbessern. Ganz klar leben wir in einer Leistungsgesellschaft die täglich mehr von uns erwartet, als wir gestern noch in der Lage dazu waren. Daher ist es wichtig sich ständig anzupassen. Aber die Frage ist, ob dies immer ein Qualvoller Prozess darstellen muss?

Dabei geht es darum neue Techniken zu lernen und anzuwenden. Sei es im Zeitmanagement, auf Kommunikationsebene oder um ganz klare technische Kniffs wie Shortcuts auf der Tastatur. Darüber hinaus wird stärker von jedem Bürger erwartet, dass er zu den wichtigen Themen unserer Zeit eine fundierte Meinung hat und aktiv Stellung bezieht. Das wird vor allem deutlich, wenn man sich anschaut welch viele lokale Bürgerbewegungen es gibt, die sich alle lokal politisch engagieren. Selten (oder vielleicht auch nie? Keine Ahnung, Ich war nicht immer mit dabei) gab es in der Menschheitsgeschichte einen Zeitraum, der es so vielen Leuten in der Bevölkerung ermöglicht große Probleme zu lösen. Diese Stärkung des Individuum sorgt auch, dafür dass wir gegenseitig von uns erwarten, immer leistungsfähiger zu werden.

Nun worum geht es jetzt eigentlich wirklich in diesen Blogbeitrag?

Eins vorweg, es geht um genau den Bereich persönliche Entwicklung. Wenn du keine Lust auf das Thema hast, dann wird dir der Beitrag einfach nicht gefallen. Bitte geh und schau dich wo anders um. Wenn du allerdings auch nur ein bisschen offen dafür bist, dann bleib dran (es lohnt sich =P )

Es geht um die Einstellung zum Thema Lernen oder auch in neu-deutsch, um das Mindset. Das ist die erste Stufe für deine persönliche Entwicklung und Grundlage, um wirklich besser zu werden und deine Ziele zu finden oder zu erreichen. Darauf aufbauend, kann man eine wunderbare Lernroutine aufbauen, die einem hilft alles zu erlernen, in der ich in diesem Post geschrieben habe. LINK.

Für alle die zu wenig Zeit haben für den ganzen Text, hier die Zusammenfassung:

Gebe dir selbst das Selbstbild eines Lerners und versuche neugierig durch Leben zu gehen, damit du offen bist fürs Lernen. Damit hast du Lernen auf Auto-Pilot gestellt und musst dich nicht quälen zum Lernen.

Easy oder? Also, let´s go:

Selbstbild

Wer bist du wenn du in den Spiegel schaust?

Jeden Tag schauen wir in den Spiegel und schauen uns an. Wenn ich einen Anzug trage und frisch rasiert bin, dann sehe ich einen Geschäftsmann. Wenn ich krank bin, eine rote Nase habe und einen dicken Pulli trage, dann sehe ich jemanden der Krank ist und gerade keine Lust am Leben hat. Das was wir im Spiegel sehen beeinflusst das Denken über die Person die im Spiegel zu sehen ist. Genauso verhält es sich natürlich mit anderen Personen die wir täglich sehen. Kleider machen Leute und wir alle bewerten Leute nach ihrem Erscheinungsbild, ob wir es zugeben wollen oder nicht.

Nun was bedeutet das eigentlich wirklich? Das bedeutet, dass wir nur das sehen was wir sehen wollen. Eigentlich klar, aber hier kommt das gute daran. Es bedeutet nämlich auch, dass wir unser Selbstbild so beeinflussen können, dass wir uns so sehen wie wir wollen.

Das kennt jeder von uns. Als Kind träumten wir davon Fußballspieler, Meeresbiologin oder Popstar zu werden. Was wir dann machen, ist dass wir uns in einem anderen Zustand visualisieren. Auch wenn wahrscheinlich kein Grundschüler wirklich Meeresbiologe ist, stellt er sich vor wie es wohl wäre das jeden Tag zu machen. Was passiert ist, dass diese Kinder sich gerne Dokumentationen über Meere anschauen, ihre Eltern bitten um den 3ten Aquariumsbesuch in 6 Monaten und Geschichten über Meeresabenteuer lesen. Sie werden also automatisch immer besser in dem Thema, ohne auch nur darüber nachzudenken, ob das sinnvoll ist, sie später einen Job bekommen damit oder was andere darüber denken mögen.

Später im Leben wenn wir langsam erwachsen werden, wird uns geraten diese Selbstbilder des “zukünftigen Fussballprofis” oder der “mutigen Meeresbiologin” abzulegen und einzutauschen gegen etwas was eher zu einem “sicheren” Job führt. Es wird uns geraten lieber Rechtsanwalt, Personalchef oder Arzt zu werden, den da verdient man gut. Für einige ist es möglich sich gut auf das neue Projekt einzulassen und schaffen es. Aber viele können sich damit nicht 100% identifizieren, da ihr Selbstbild eigentlich noch ein ganz anderes ist. Sie sehen sich nicht als gerechter Rechtsanwalt oder harter Personalchef.

Folglich ist die Motivation niedrig. Man studiert ewig und macht nur das Nötigste um durch zu kommen. So wird man leider nie sein volles Potential ausschöpfen. Man ist nicht offen für Neues in dem Bereich, ist nicht neugierig und zweifelt bei den kleinsten Rückschlägen.

Also was bedeutet das für das Thema lernen? 

Wenn ich mir ein Lernziel festlege, dann versuche ich mich zuallererst als Profi in dem Bereich zu visualisieren. Möchte ich z.B. ein Instrument lernen, dann stelle ich mir vor, wie ich auf der Bühne stehe vor tausend Leuten. Dazu lege ich fest, dass ich dieses Ziel erreiche und Musiker werde. Dann gibt es für mich keine Zweifel mehr und ich habe mich damit vollkommen identifiziert. Ich entscheide es einfach.

Gleichzeitig ist es so, dass es natürlich von den Anfängen bis zum Erreichen der Visualisierung ein weiter Weg ist. Deswegen ist es sinnvoll sich in der Zwischenzeit (um im Beispiel zu bleiben) als “Jemand der das Instrument X lernt” zu sehen. Man erstellt sich also ein Selbstbild welches sehr nahbar ist, aber definitiv zu dem selbst gesetzten Ziel führt. Darüber hinaus stellt Lernen auch ein Prozess dar, in dem man häufig auch Rückschläge erlebt. Wenn ich mich also selber sehe als “Jemand der XYZ lernt”, dann kann ich sehr viel eher Rückschläge wegstecken, da ich weiß dass es zum Lernen dazu gehört. Gleichzeitig kann ich mir regelmäßig die Frage stellen: “Bin ich eigentlich wirklich noch „Jemand der XYZ lernt”? Ich kann mich also ständig auch selber hinterfragen und mich wieder neu motivieren. Eigentlich ist dadurch die Motivation fast automatisiert und ich muss mir im Alltag keine Gedanken mehr täglich dazu stellen. Zu guter Letzt ist es auch sinnvoll, da man dadurch sehr offen wird für alles Neue in dem Bereich seines Lernzieles.

Ich selber zum Beispiel sehe mich derzeit als “Jemand der Online-Marketing lernt”. Da ich das weiß und mir das auch regelmäßig selber erzähle, handle ich auch danach und lese viel in dem Bereich.

 

Zwischenfazit Bereich Selbstbild:

•Ein Ziel lässt sich nur erreichen durch Visualisierung. Ein Lernziel lässt sich nur erreichen, wenn man das Ergebnis, aber auch den Prozess des Lernens regelmäßig visualisiert.

•Man schafft sich ein Selbstbild welches seinen Träumen entspricht, setzt es für sich fest und handelt danach.

•Wer sich als Lernender begreift ist offener fürs Lernen, steckt leichter Rückschläge weg und kann die Motivation zum Lernen so automatisieren

 

Wer lernt am leichtesten und wieso?

Wenn wir unser Lernen “automatisieren” wollen oder bzw. in einer angenehme Lernroutine kommen wollen, dann sollten wir uns auch einmal anschauen, wer genau das macht. Die beiden größten Gruppen sind meiner Meinung nach Kinder und Entrepreneure. Daneben gibt es auch Sportler, Künstler oder sogar Landwirte, die das Lernen auch automatisch tätigen. Davon klar abgrenzen tue ich Schüler, Studenten oder auch teilweise Forscher obwohl es vielleicht der erste intuitive Gedanke wäre, da hier das Lernen vor allem extern erzwungen wird und es deswegen schon eine Automatisierung des Lernens gibt.

Kinder: Wahrscheinlich gibt es viele von uns die als Kinder den Föhn oder einen Besen als Mikrofon genutzt haben und so getan haben, als würden wir auf einer großen Bühne stehen während wir unsere Lieblingslieder trällerten. Andere haben vielleicht beim Fussballspielen den Torschuss von Ronaldo, Gerd Müller oder Ballack imitiert, nur um danach auf den Knien rutschend überschwänglich zu Jubeln. Was passiert da? Da passiert genau das oben Angesprochene. Kinder stellen ein Selbstbild von sich als Popstar oder Fussballprofi dar und handeln dementsprechend. Sie üben permanent durch Imitation. Ganz klar ist Ihnen, dass sie noch nicht da angekommen sind und dass es Spiel ist, aber nichtsdestotrotz werden sie mit jeder Imitation besser. Sie lernen wortwörtlich spielend. Damit ist der Lernprozess ein “No-Brainer”, sie denken gar nicht ans Lernen, sondern machen es einfach ganz natürlich.

Entrepreneure: Unternehmer haben ebenso eine klare Vorstellung davon wo sie einmal hinwollen und wissen ganz genau, dass sie noch nicht an diesem Punkt sind. Das stellt das Selbstbild dar, dass man sich weiterentwickeln muss, um zu seinem Ziel zu kommen. Gefördert wird dies durch den Alltag. Denn es ist so, dass die täglichen Herausforderungen und Probleme erfordern, dass man sich schnell weiterbildet in dem Bereich. Entweder es geht z.B. um die Finanzierung des Unternehmens, dann sollte man wissen wie eine Bilanz aussieht und wie man eine Finanzplanung macht. Dann erstellt man diese und bekommt sofort Feedback vom Investor oder der Bank. In aller Regel hat man daraus etwas gelernt und wurde darin besser. Das passiert beinahe automatisch, da der Entrepreneur weiß, dass er das lernen muss, um sein Ziel zu erreichen. Er nimmt Rückschläge leicht hin, ist offen für alles was seine Organization weiterbringt und reflektiert regelmäßig sein Handeln (schon allein aus den rein ökonomischen Kennzahlen heraus).

Anwendung: Wie du dein Selbstbild erstellst und es pflegst

Nach viel Geschwafel, jetzt auch noch ein paar Möglichkeiten wie du dir konkret ein Selbstbild bilden kannst und es regelmäßig stärkst:

1.Wenn du dein Lernziel hast (davon gehe ich hier einmal aus), dann schreib es dir auf ein Blatt Papier. Zum Beispiel: Ich möchte ein guter Koch werden. Dann fängst du an, dir das zu visualisieren, wie es wohl aussieht wenn du ein guter Koch bist. Wahrscheinlich kochst du dann für deine ganzen Verwandten den Weihnachtsbraten, siehst wie du routiniert in der Küche alles vorbereitest, siehst die 5 Gänge auf dem Tisch stehen, stellst dir vor wie du den Braten feierlich auf den Tisch stellst und hörst wie einer nach den Anderen dich mit Lob überschüttet, weil es so lecker schmeckt. Allein schon diese kurze Visualisierung hilft dir dich in das zukünftige Selbstbild “Koch” zu bringen. Du kannst das durch Meditation machen, ein Bild von dir malen oder in dem du dir deine kleine Geschichte aufschreibst.

2. Danach versuche dir klar zu werden, wie jemand handelt und aussieht der lernt und auf dem Weg ist zu deinem Selbstbild. Zum Beispiel wird jemand der Deutscher Meister im Marathon werden möchte, viele Runden im Sportstadion verbringen, seine Trainingsdaten genau auswerten, an vielen Rennen teilnehmen und einen Trainier haben. Versuche dich damit zu identifizieren, dass all diese Dinge dazu gehören und stelle dir dich vor in all diesen Aktivitäten.

3. Schreibe dir regelmäßig (am besten täglich) auf, dass du im Moment XYZ lernst. Erzähle deinen Freunden und Kollegen davon. Und nutze vielleicht sogar Selbstgespräche, um dir das auch regelmäßig selber zu erzählen. Das nennt man Affirmationen und diese helfen, sich regelmäßig mit dem Lernziel oder -prozess zu identifizieren. Es ist dann ganz klar, dass du dich in genau dem Gebiet verbessern willst und in keinem anderen. Das klingt vielleicht komisch auf den ersten Blick hilft aber ungemein, seine Zweifel zu bändigen und sich zu refokussieren. Scott Adams zum Beispiel hat sich jeden Tag (!) hingesetzt und 15 Mal aufgeschrieben, was er erreichen möchte. Ähnlich mache ich es auch auf meiner Lernziele- und Ressourcenseite, nur durch das bloße festlegen und notieren des Zieles, ist man offener für alles was einen zum erreichen des Zieles bringt,

 

Zusammenfassend ist zum Thema Selbstbild zu sagen, dass es einfach wichtig ist sich seine (Lern-)Ziele klar zu visualisieren und diese auszusprechen. Das ist der erste und wichtigste Schritt, um seine Ziele Realität werden zu lassen. Nach einer gewissen Zeit, hat sich dies zum Selbstbild gefestigt und wird gar nicht mehr hinterfragt. Dann ist der Entwicklungsprozess quasi automatisiert.

Im Bezug auf das Lernen sollte man sich hier klar werden lassen, dass man sich in der Lernphase befindet und sich als “Lernender” oder auch als “Student” bezeichnet. Hat man dies verinnerlicht, dann kann man alles ohne Mühe und Qual lernen und die Fähigkeiten und das Wissen fliegen beinahe zu einem zu.

Euer Kevin

 

Was du dir auch anschauen solltest, wenn du mehr erfahren willst zum Thema:

Affirmationen oder selbst erfüllende Prophezeiung

Zielsetzung

Law of Attraction

Tagebuchschreiben

 

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