Wieso schreibe ich einen Blog? Wieso überhaupt einen Blog schreiben?

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Es wird Zeit mal wieder etwas zu schreiben, was kein How-to oder irgendeine Schritt-für-Schritt Anleitung ist. Ich will hier auch gerne Raum schaffen für persönliches und Erfahrungen die ich mache.

Seit nun ca. 3 Monaten blogge ich auf kuhnblogt.de. Mittlerweile sind 7 Beiträge erschienen wobei jeder um die 1500 Wörter hat. Ich habe es geschafft ungefähr jede Woche einen Beitrag zu posten. Und die meisten der Beiträge sind darauf angelegt nicht nur meine persönlichen Gedanken festzuhalten, sondern auch die Gedanken von anderen aus Büchern zu kondensieren und strukturiert aufzuschreiben.

Ich bin froh, dass es mittlerweile einige Leser gibt und ich schon einiges an gutem Feedback bekommen. Ich hätte auch so weitergemacht, aber dankbar bin ich trotzdem. Dankeschön!

Nun aber wieso schreibe ich diesen Blog? Eigentlich habe ich doch schon genug Projekte und könnte diese doch erst einmal beenden. Außerdem war ich auch noch nie wirklich bekannt fürs Schreiben in meinem Freundeskreis.

Meine Gründe sind vielfältig und gerne will ich diese mit euch teilen.

1) Der wichtigste Grund ist, dass es für mich ein Lernprojekt ist. Neben anderen Projekten, will ich Profi werden im Bereich Blogging und Online-Marketing. Das ist heutzutage beinahe klassisches Handwerkszeug und hilfreich für das aufbauen eines jeden Projektes. Neben dem technischen Feinheiten (was echt überraschend einfach ist), geht es um Schreibtechniken und um Methoden den Blog zu verbreiten. Beinahe jede Firma mit einer Internetpräsenz macht dies heutzutage um neue Kunden oder Interessenten zu finden. Diese Dinge nicht nur zu lesen, sondern auch praktisch auszuprobieren lässt meine Lernkurve steil gehen.

2) Das Schreiben ist ein guter Weg um Gedanken zu sortieren und gelerntes zu verarbeiten. In der Regel lese ich circa ein Buch pro Woche (oder das Equivalent daraus, in dem ich ca. 200 – 300 Seiten in verschiedenen Büchern lese). Dazu kommen noch Podcasts und Blogs als Inputquellen. Damit ich das nicht alles wieder vergesse, schreibe ich es auf. Das hat man in der Schule auch so gemacht, nur jetzt kann ich das machen zu den Themen die mich interessieren. =)

3) Es hilft mir zu schauen, welche Themen mich wirklich interessieren, bzw. in welche ich gerne schreibe. In den bisherigen Beiträgen, habe ich verschiedene Gebiete behandelt von Social Business, über Salesstrategien zum Thema Ausbildung und Lernen. Das habe ich nicht ohne Grund gemacht und schon gar nicht wahllos. Sondern meine Idee war es, in mehreren Themengebieten zu schreiben und zu schauen was mir gut von der Hand geht und was die Leute gerne lesen. Vorher hatte ich 4-5 Themen auf der Agenda, mittlerweile ist es nur noch das Thema “Lernen”.

4) Aufbau einer persönlichen Marke. Dazu habe ich in diesem Beitrag geschrieben und viel besser kann ich es hier nicht ausdrücken. Ich würde gerne zeigen für welche Themen ich brenne und wo ich mich peux-a-peux zum Experten bilden möchte.

5) Das Schreiben ist auch ein guter Weg zur Erhaltung von Disziplin. Ich schreibe die Artikel in der Regel immer am Wochenende. Das liegt vor allem daran, dass ich in der Woche keine Zeit dafür finde. Aber es hilft mir auch mich auch am Wochenende hinzusetzen und produktiv zu sein. Wenn ich ein Wochenende durchfeiern würde, könnte ich nicht vernünftig schreiben. Außerdem hilft der Prozess des Schreibens, der meistens 3-4 h dauert, mich wieder an längere Arbeitsblöcke zu gewöhnen. Dazu hier der Post von Paul Graham über The Makers Schedule.(http://www.paulgraham.com/makersschedule.html )

Wieso überhaupt Blogs lesen?

Das Medium Blog ist wie ich finde eines der besten Medien die wir heutzutage haben. Meiner Meinung nach, passt kein besseres in die heutige Zeit. Um in der Vergangenheit die Mischung aus Information und auch Meinungsbildung zu erhalten, musste man Zeitungen lesen, Radio hören oder TV-Sendungen schauen. Alle drei Medien sind (vor allem für Jüngere Leute) gegenwärtig weniger wichtig wie sie einst waren.

Die Zeitung hat den Nachteil, dass man sie erst kaufen muss, sie Papiermüll verursacht und sie nur zu einem Bruchteil Themen behandelt die für einen relevant sind. Jedes Mal wenn ich Zeitung lese, dann interessieren mich 10% bis max. 20% der Artikel. Der Rest ist einfach nur Überreizung und Müll für mich. Jemand anderes liest wahrscheinlich die anderen 10% und so weiter, so dass für jeden was dabei ist. Aber wieso muss ich für Inhalte zahlen die mich zu 90% nicht interessieren? Schlechter Deal in meinen Augen.

Radiohören ist in Zeiten von Spotify mittlerweile vollkommen ins Hinterlicht geführt und lebt eigentlich nur noch von den Autofahrern und Beamten. Wir können uns heutzutage die Musik aussuchen und müssen nicht mal mehr dafür Werbung ertragen. Zudem wird im Radio alle halbe Stunde zu Zeiten der Nachrichten, der selbe Inhalt dutzende Male am Tag wiederholt. Völlige Reizüberflutung. Allerdings konnte zum Beispiel Inforadio in Berlin zum meistgehörten Radiosender werden, was zeigt wie interessanter es wird für die Zuhörer Berichte und Meinungen zu konsumieren. Doch leider gibt es auch hier mit dem Medium Podcast mittlerweile eine bessere Lösung, die mich vor vielen Inhalten schützt die für mich nicht relevant ist. Dort kann ich mir selber aussuchen was und wann ich es hören will.

Das Medium Fernsehen nimmt immer mehr ab, da es immer leichter wird Filme, Nachrichten, Serien und Dokumentationen im Internet zu schauen, über Netflix oder Youtube. Für junge Leute ist ein Fernseher heutzutage nicht mehr das wichtigste Möbelstück nach dem Bett, sondern in der Regel überflüssig. Auch bei Youtube kann ich mein Programm selbst bestimmen und mich von möglichst viel Müll (Noise) befreien.

Dann gibt es noch die sozialen Medien. Vor allem auf Twitter kann man sehr leicht erfahren, was im Moment wirklich Thema ist in der Gesellschaft. Allerdings hat Twitter nur 148 Zeichen. Leider zu wenig um wirklich eine Meinungsänderung zu bewirken.

Das bringt mich dazu, dass die Medien Bücher, Podcasts und eben Blogs die passendsten Medien für Informationen und Meinungen heutzutage sind. Jeder kann heutzutage Zugriff haben zu jedem Blog oder Podcast der Welt ohne auch nur einen Cent dafür zu bezahlen. Alles erreichbar innerhalb von Sekunden, alles kostenlos, Individuell wählbar und alles hochgradig wertvoll. Denn jeder Blog ist mit einem anderen in Konkurrenz um Leser und Aufmerksamkeit, deswegen werden die Inhalte von Tag zu Tag besser.

Und das Beste an Blogs ist: Man kann so einfach selber zum Blogger werden!

Vielen Dank nochmals, dass du meinen Blog liest und ich kann dich nur ermutigen öfters und mehr Blogs zu lesen. Vielleicht fängst du ja bald auch einen eigenen an. Berichte mir dann auf jeden Fall davon!

Euer Kevin

 

 

 

 

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